WALDKAUZ

 

 

Der Waldkauz bevorzugt lichte Laub- und Mischwälder mit Altholzbeständen. Hier findet er reichlich Nahrung und in den mächtigen Bäumen genügend Höhlen als Tagesverstecke und Brutplatz. Man kann ihn auch inmitten von Dörfer und Städte finden, wenn dort einige alte Bäume mit entsprechend grossen Höhlen zum Brüten vorhanden sind. Wo solche Baumhöhlen fehlen, brütet er aber auch an ungestörten Stellen in Gebäuden oder in Nistkästen.

 

Wohnungsmangel macht auch dem Waldkauz mehr und mehr zu schaffen. Mit einem Nistkasten kann ihm wirksam geholfen werden. Vor über 10 Jahren wurden durch uns im Raum Raten erstmals mehrere Nistkästen aufgehängt. Mittlerweile haben sich diese Kästen auf grössere Regionen im Ägerital. 2012 wurden erstmals wieder junge Käuze beringt. Durch die Beringung erhofft man sich Erkenntnisse über die Lebensweise unserer Zuger Waldkäuze.

 

Der Waldkauz ernährt sich hauptsächlich von Mäusen. Die Gelegegrössen hängen vorwiegend vom Nahrungsangebot ab. In der Regel werden aber 2 bis 4 Eier gelegt. In guten Mausjahren kommen Gelege mit bis zu 6 Eiern vor.

 

Waldkäuze bleiben auch in Jahren mit einen schlechten Nahrungsangebot ihrem Revier treu. In solchen Jahren werden oftmals nur 1 bis 2 Eier gelegt und ausgebrütet. Im Folgejahr werden dann wieder mehr Junge gross gezogen. So reguliert sich der Bestand von alleine.

 

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