HALTERIN IM VEREIN

Edith Henggeler, Unterägeri

 

SCHWEIZER HUHN

 

 

Farbenschläge:

Nur ein Farbenschlag. Reines Weiss ohne Fremdfarbe. Auch Untergefieder weiss.

 

Schweizer Rasse

Entstehung:

Als vor einem guten Jahrhundert die Kleintierzucht am Boden lag und die Hühner nur noch die Aschenbrödel unter den Nutztieren waren, begann man sich – nicht nur in der Schweiz – Gedanken zu machen, wie die Ge-  ügelzucht aus der Misere herauszuführen sei. Gefragt war ein auf das Land und sein Klima geprägtes Zwiehuhn.

 

Die Erwartungen an dieses «Nationalhuhn» waren nicht unbescheiden: Es sollte viele und grosse Eier legen, und dies auch im Win- ter, sollte leicht und in möglichst kurzer Zeit zu mästen sein, sollte eine sorgsame Glucke sein und dennoch bald nach dem Brüten wieder Eier legen, sollte kräftig gebaut und unemp ndlich gegen Witterungsein üsse sein, sollte futtergenügsam sein und sich einen guten Teil der Nahrung selber suchen, und schliesslich sollte es keine Federhaube auf dem Kopf tragen, damit es den stos- senden Habicht rechtzeitig bemerkt...

 

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