HALTER IM VEREIN

Thomas Besmer, Oberägeri

Dominik Iten, Oberägeri

JAPANISCHE LEGEWACHTEL

 

 

Gewichte: 250 bis 300 g, Hähne 10 bis 15% leichter als die Hennen

 

Bruteier- Mindestgewicht: 12 g, unregelmäßig dunkelbraun gefleckt

 

Herkunft: Ostasien. In der Literatur seit fast 700 Jahren nachweisbar.

 

 

Kleine, gedrungene, allseits gut gerundete Form; Hahn meist etwas kleiner und schlanker als die Henne.

Farbschläge:

Inzwischen gibt es von der Japanischen Legewachtel eine ganze Menge an Farbzüchtungen. Zu den verbreitetsten Farben gehöhren heute: wildfarben, gold-wildfarbig (Goldsprenkel), isabell, silber, weiss, Hellschecke, Tenebrosus und Dunkelschecke.

 

Wissenwertes:

Die Wildform der Legewachtel, die Japanische Wachtel (Coturnix japonica) stammt aus Japan, Korea sowie den angrenzenden nordwestlichen Gebieten in China. Sie wird in Japan seit dem 16. Jahrhundert als Ziervogel gehalten und seit über 100 Jahren auf Legeleistung gezüchtet. Dadurch kam es zu einer deutlichen Erhöhung des Gewichtes, der Legeleistung und zum Auftreten verschiedener Farbenschläge.

 

Das Verbreitungsgebiet der Japanwachtel erstreckt sich von der nördlichen Mongolei, Transbaikalien und dem Amurgebiet in südlicher Richtung bis in die zentralen Teile Chinas und in westlicher Richtung bis zum Talkessel des Uws Nuur und Nanchang. Sie kommt außerdem auf den japanischen Inseln, den südlichen Kurilen und dem Sachalin vor.

 

Pascal Andermatt, Allenwinden

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